Rezension
Nachdem Schlagzeug-Wiz Malcolm Catto, der nach dem plötzlichen Tod von Virgil Howe eingestiegen war, nach zwei Alben nun wieder weiterzog, nahm mit Tony Coote nun ein gänzlich anders gearteter Musiker den Platz ein – und wieder verändert sich der Sound der Band spürbar. Mit Bassist Lewis Wharton bildet Coote eine Einheit, als wären die beiden zusammen aufgewachsen; der Groove dabei ist von extremer Dichte, gleichzeitig aber scheinbar gezügelt: Trotz gemäßigter Tempi entsteht so eine extreme Spannung. Eine Atmosphäre, die nicht nur Barry Cadogans Stimme in ein ganz neues Licht rückt, auch sein hier überraschend ökonomisches Spiel funkelt wie ein seltener Edelstein. Selten erlebt man im vergleichsweise starren Blues Rock-Genre eine Band mit solcher Freude an der eigenen Weiterentwicklung. Diese Diskographie wird weiter spannend bleiben! (2026)






