Jazz at the Pawnshop

Jazz at the Pawnshop

Label/AN:  Audio Nautes, AN2106UHQ
Format:  Doppel-UHQCD

 90.00 inkl. MwSt.

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Rezension

[Text: kopiert von Sieveking Sound]

Braucht die Welt eine weitere Wiederveröffentlichung dieser Aufnahme? Wenn Sie sich gerade diese Frage stellen, dann sind Sie damit nicht allein – auch Fabio Camorani von AudioNautes hat das getan. Rund 30 davon, in digitalen wie analogen Formaten, kursieren derzeit im Markt. Sieveking Sound allein hatte den Titel in fünf Versionen von Winston Ma (LP, XRCD, UHD, K2HD und SACD) im Programm. Warum nun also die UHQCD aus Italien? Die Antwort ist einfach: Weil es noch besser ging!

Fabio Camorani hat bereits einige Alben des schwedischen Labels Proprius als UHQCD und auf Vinyl wiederveröffentlicht und damit beiderseitige Zufriedenheit erreicht. Die hohe Qualität der Reissues führte dazu, dass Proprius ihm nun auch Zugang zu den Originalbändern von “Jazz at the Pawnshop” gewährte.

Als der AudioNautes-Chef die Tonbänder zum ersten Mal über die Bandmaschine hörte, war er sich sicher, dass noch auf keiner Veröffentlichung die voll Musikalität der Aufnahme wiedergegeben wurde. Auf der Einspielung vom 6. und 7. Dezember 1976, auf Band festgehalten von Gert Palmcrantz im Jazzpuben Stampen in Stockholm, sind Arne Domnérus (Saxophon, Klarinette), Bengt Hallberg (Klavier), Georg Riedel (Bass), Lars Erstrand (Vibraphon) und Egil Johansen (Schlagzeug) zu hören. Camorani kam zu dem Schluss, dass jede Version im Vergleich zum Original mehr oder weniger deutlich zeigt, wie die Tontechniker den nach eigener Einschätzung wichtigsten Parametern den Vorrang gaben. Was dabei verlorenging, war das Gesamtgleichgewicht. Und diese Balance stellte Camorani in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Entstanden ist eine harmonische, ausgewogene Fassung mit großem Dynamikumfang, ohne Kompression und mit hoher Zugänglichkeit.

Diese Ausgabe der UHQCD ist auf 1.111 Exemplare limitiert. Die Doppel-CD erscheint im Hardcover, in einem stabilen Schmuckkarton mit beiliegendem Zertifikat. Das umfangreiche Booklet enthält englische Texte von Fabio Camorani, Gert Palmcrantz, Stefan Nävermyr und Jürgen Schildt.