Rezension
Man sieht schon am Repertoire ("Ain't No Sunshine", Arethas "Day Dreaming" und "Papa Was A Rolling Stone"), daß sich der Vibraphonist hier immer mehr der Soul- und Funk-Szene annäherte. An der Besetzung freilich kann man ablesen, daß Ayers auch hier seine Füße in beiden Szenen hatte – denn da tummeln sich neben Pianist Harry Whittaker (u.a. Lloyd Price) oder Bassist Emir Ksasan eben auch Koryphäen wie Posaunist Garnett Brown, Saxophonist Sonny Fortune oder Strata-East-Legende Charles Tolliver. Und Ayers Soli zeigen natürlich ohnedies, woher er kam. Ein Rare Groove-Juwel, zuletzt in den 90ern in Japan auf Vinyl gesehen. (1973/2026)





