Rezension
Zwar war 1976 längst nicht das einzige Jahr, in dem der produktive Vibraphonist mehr als ein Album veröffentlichte, aber mit "Everybody Loves The Sunshine" (Mai) und wenig später "Vibrations" könnte man mit einigem Recht vom besten ihn betreffenden Jahrgang sprechen. Für den überwiegenden Teil der puristischen Jazzgemeinde war Ayers da sowie längst zur persona non grata geworden, dafür nahmen ihn die R&B-Kids in den Clubs mit offenen Armen auf (und bemerkten den gar nicht geringen Jazz-Anteil vor lauter infektiösen Grooves vermutlich kaum). Mit Genre-Klassikern wie "Domelo (Give It To Me)", "Higher", "One Sweet Love To Remember" oder "Moving Grooving" ein Funk-Manifest wie der unmittelbare Vorgänger, und ebenso exemplarisch für den Sound seiner Dekade! (1976/2026)






