Rezension
Auf dem dritten Album erweiterte Auger das Personal um den überragenden schottischen Sänger Alex Ligertwood, der später mit Santana zu Weltruhm aufstieg. Naturgemäß führt eine solche Charakterstimme zu mehr als nur Akzentverschiebungen: Der Sound der Band verlagerte sich dadurch in Richtung Soul und Funk, und soweit das ohne Bläser möglich ist, finden wir die nächsten Verwandten vermutlich im Frühwerk von Chicago und Blood, Sweat & Tears. Der Groove und der Punch der Band sind jedenfalls kaum weniger überwältigend als der stimmgewaltige Sänger. Und man spürt, wie Auger als Komponist und Arrangeur die Freiheit genoß, die ihm der Abschied vom Mikrophon einbrachte. Auch dies eines der unterschätztesten Alben der Ära, das sich damals dies- wie jenseits des Atlantiks die Top 100 nur von Weitem betrachten konnte… (1972/2026)






